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Bilder/Fotos gesucht!

 Gesucht werden Bilder

 und Fotos über die

 Schifffahrt auf den

 Schweriner Seen u.

 Gewässern.

 

 Haben Sie etwas?

 

 > Dann her damit!!

Die ehemalige Flotte / die ehemaligen Schiffe

MS Mecklenburg (heute MS Murten)

Technische Daten
Schiffstyp: Motor-Passagierschiff
Baujahr: 1925
Bauwerft: Stralsund, Schiffswerft Georg Schuldt (Bau-Nr. 480)
Länge: 21,60 m (über alles), 21,13 m (in der Konstruktionswasserlinie)
Breite: 4,42 m (über alles), 4.30 m (auf Spant)
Tiefgang: 1,10 m (leer), 1,35 m (beladen)
Seitenhöhe: 1,48 m / 1,95 m
Verdrängung: 73,8 m³
Eigengewicht: 23,8 t
Antriebsart: Dieselmotor
  ab 1925: 1 2-zyl., 2-takt Glöckner Deutz-Dieselmotor
  ab 1967: 1 3-zyl., 4-takt SKL Dieselmotor Typ 3 NVD 21
  vom DMW Leipzig,
  1 dreiflüglige Schraube, 1 Ruder
Antriebsleistung: ab 1925: 37 kW (50 PS)
  ab 1967: 55 kW (75 PS)
Geschwindigkeit: 14,8 km/h, 8 kn
Besatzung: ab 1925: 3
  ab 1978: 2
Passagiere: ab 1925: 178 (128 Sitzplätze, 50 Stehplätze)
  ab 1967: 176 (80 offene Plätze vorne, 80 Innenplätze, 16
  offene Plätze hinten)
Bauart: Stahl, durchgehendes Deck mit offenen Sitzplätzen vorne unter
  Sonnendach, 1 hinterer Fahrgastraum, offene Sitzplätze
  hintern unter festem Verdeck.
  Diverse Änderungen, wie z. B.:
  1946 Sonnendach über Vorschiff entfernt,
  1964 Schornstein wegen neuer Werderbrücken-Durchfahrt verkürzt,
  1967 Ruderhaus nach oben verlegt,
  1975/75 Aufbau vom Kajütniedergang entfernt, auf Vor- und
  Achterschiff Holzdeck durch Stahldeck ersetzt,
  1977 modernerer Schornstein
Namenschronik
seit 1925:     Hindenburg
seit 1946:     Schwerin
seit 1950:     Sowjetfreundschaft
seit 1990:     Mecklenburg
seit 10. Mai 2012:     Liselotte von der Pfalz
seit 2016:     Murten
Lebenslauf

1925 vom Eigner Carl Schröder als MS Hindenburg in Stralsund gefertigt, am 08. Mai 1926 ab Stralsund über die Ostsee, der Trave, dem Elbe-Lübeck-Kanal, der Elbe, der Elde, dem Störkanal nach Schwerin überführt. Am 13. Mai 1925 erreichte das MS Hindenburg den Schweriner See, ab 16. Mai 1926 erfolgte der erstmalige Einsatz in der Passagierfahrt.

 

Während des 2. Weltkrieges (1940-1945) wurde es aufgelegt, wegen Personal- und Treibstoffmangel. Ab 21. April 1946 zunächst noch namenlos wieder in Betrieb genommen, wenig später in MS Schwerin umbenannt - am 09. September 1950 umbenannt in MS Sowjetfreundschaft. Diese Umbenennung verhindert die Enteignung.

 

Ab 1954 unterwegs als Vertragsschiff der DSU (Deutsche Schifffahrts- u. Umschlagsbetriebe) - vorwiegend im Linienverkehr (Schloss-Zippendorf-Kaninchenwerder-Fähre) eingesetzt. 1967 wurde das MS Sowjetfreundschaft verkauft an das VE (K) Nahverkehrsbetrieb Schwerin / Bereich Weisse Flotte. Im Jahr 1990 wurde es umbenannt in MS Mecklenburg und 1992 durch den neuen privaten Eigner (Weisse Flotte Fahrgastschiffahrt Schwerin GmbH) übernommen.

 

Unter Flagge des neuen Eigners stand es bis einschließlich der Saison 2004 regelmäßig im Einsatz auf der Fährverbindung (Schloss-Zippendorf-Kaninchenwerder). Auch zu Beginn der folgenden Saison kam es noch zu gelegentlichen Einsätzen, auch nach Frankenhorst. Erst mit Einführung der 3-Seen-Linie als Mischangebot aus Fähr- und bewirtschafteter Rundfahrt mitten in der Saison 2005 wurde es nicht mehr eingesetzt - später außer Fahrt gesetzt und fahrfähig abgestellt. Zum BUGA-Jahr 2009 wurde es wieder aufgearbeitet und kam einige Male zum Einsatz. In den Saisons 2010 und 2011 konnten die Einsätze an einer Hand abgezählt werden.

 

Am 01. November 2011 verliess das MS Mecklenburg, nach über 86 Jahren, endgültig den Schweriner See. Nach 11 Tagen Fahrt, kam sie am 12. November 2011 in Heidelberg an. Hier wird sie ab der Saison 2012 eine Fährverbindung auf dem Neckar bedienen. Doch vor dem Start wurden noch einige Arbeiten am Schiff vorgenommen. So erhielt das noch unter dem Namen MS Mecklenburg laufende Schiff u. a. einen neuen Motor. Weitere Arbeiten fanden statt, um sie für die neuen Aufgaben fit zu machen.

 

Gesucht wurde jetzt noch ein neuer Name für das Schiff, dieses öffentlich über die Rhein-Neckar-Zeitung. Zahlreiche Vorschläge gingen ein, am 10. Mai 2012 wurde sie auf "Liselotte von der Pfalz" getauft - dieses unter Teilnahme der Sponsoren und Politikern. Anschliessend fand eine kleine Ausfahrt statt.

 

Nach etwas Verzögerung fand am 24. Juli 2012 die Jungfernfahrt statt. Vom 01. August 2012 bis Ende 2015 nahm sie den Fährverkehr auf den Nekar in Heidelberg vor. Im Dezember 2015 wurde das Schiff in die Schweiz verkauft. Am 03. März 2016 wurdes es offiziell an den Murtensee übergeben. Seit 2016 verkehrt sie als "MS Murten" auf dem gleichnamigen See.

 

(Fortsetzung folgt)

 

 

 

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